VirtualBox – Mehr als eine Alternative zu VMWare
Donnerstag, 25. Oktober 2007Vor einiger Zeit bin ich auf die Virtualbox gestoßen und war schwer begeistert. Während man bei VMware nur ein paar Sachen einstellen kann, sieht das bei der Virtualbox ganz anders aus. Aber eins nachdem anderen
.
Zuerst laden wir uns mal die VirtaulBox. Ich werde das ganze aus Sicht von Linux beschreiben. Windows wird ähnlich sein!
Ich lade mir VirtualBox 1.5.2 for Linux Hosts Ubuntu 7.10 (“Gutsy Gibbon”) i386 . Bitte wählt eurer Betriebssystem aus :
VirtualBox Downloads
Als nächstes installiert ihr die VirtualBox, da es bei Ubuntu ein Debian Paket ist. Einfach Doppelklick und los gehts
.
Es erscheint ein Hinweis das wir noch was machen müssen, da gehe ich gleich drauf ein. Erstmal ok klicken und die VirtualBox ist installiert.
Unter Anwendungen -> Systemwerkzeuge liegt nun innotek VirtualBox
So nun kümmern wir uns um den Hinweis. In die Kommandozeile führen wir folgenden Befehl aus: usermod -G vboxusers -a dein_derzeitiger_username
Nach einem abmelden und einem erneuten anmelden kann man über die Kommandozeile sich anzeigen lassen, ob man der Gruppe nun angehört mit :
groups
Den Befehl als den User ausführen, wo VirtualBox laufen soll! Alle Gruppen werden angezeigt und vboxusers taucht nun mit auf.
Beim ersten Starten der VirtualBox erscheint eine Lizenz die wir uns durchlesen und auf OK klicken. Nun sollen wir uns registrieren was wir jedoch nicht unbedingt müssen. Also klicken wir das Fenster weg.
Als nächstes klicken wir auf Neu, weil noch keine Virtuelle Maschine existiert. Wir geben nun der virtuellen Maschine einen Namen und legen fest was wir installieren wollen.
Schritt 1:
Mein Name ist in diesem Fall Windows und BS-Typ Windows XP.
Schritt 2:
Als nächstes stellen wir den Arbeitsspeicher ein. Die Voreinstellung ist meistens OK. Nur ich werde 256 MB nehmen für Windows XP, statt der empfohlenen 192 MB.
Schritt 3:
Wir legen eine neue Festplatte an. Es handelt sich um eine Datei, die auf der bestehende Festplatte geschrieben wird. Also es wird nichts neu partitioniert, an den bestehenden Festplatten!
“Neu” auswählen und hier kann man festlegen, ob nun dynamisch wachsend oder fest. Ich entscheide mich für Fest und 7500 MB.
Bei der Wahl dynamisch hatte Windows bei mir gesagt. Ich habe keine Festplatte drin
.
Dateiname kann bei Windows bleiben.
Es wird nun angezeigt was wir gemacht haben. Aus den Daten geht auch hervor das es sich um eine Datei handelt, wo wir das BS installieren wollen. Beispiel :
/media/hda5/home/Benutzername/.VirtualBox/VDI/Windows.vdi
Dann auf “Abschließen” klicken und die Festplatte ist eingerichtet.
Schritt 4:
Nach Klick auf weiter erscheint ein ähnliches Fenster, wo nochmal alles angezeigt wird mit ein paar weiteren Informationen. Hier klicken wir auf “Abschließen”.
Links erscheint nun “Windows” zum booten.
Damit ist ein leeres Image eingerichtet. Als nächstes nun das Image starten und Windows XP installieren.
Hier klinke ich mich mal aus. Wie man das neue Betriebssystem installiert.
Ich habe da mal vorbereitet, ich habe schon ein fertiges Image, deswegen unterscheidet sich der Name des Fensters statt des gewählten “Windows” steht im Screenshot halt “Test Windows”. Wie im Screenshot zu erkennen ist bin ich mit beiden Betriebssystemen Online.
Noch ein paar Infos zu der VirtualBox. Es lassen sich einfach über die “Geräte” die Laufwerke und Netzwerkadapter einbinden.
Erwähnenswert ist auch das Sicherungspunkte vom System erstellt werden können.
